Was steht hinter dem Thema vitamin k3 was du wirklich wissen musst#rechtslage zu vitamin k3 in der eu?
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TIKKI Wissensantwort
Vitamin K3 (Menadion) ist eine synthetische Form von Vitamin K, die im Körper in K2 umgewandelt werden muss. Anders als die natürlichen Vitamine K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon) ist K3 in hohen Dosen toxisch – es kann oxidativen Stress in Zellen auslösen, Leberschäden und hämolytische Anämie verursachen. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Menadion in Nahrungsergänzungsmitteln für den Menschen in der Europäischen Union seit 2005 verboten (EU-Verordnung 1925/2006, Anhang III). Es darf weder als Vitamin noch als Zusatzstoff in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verkauft werden. In der Tiermedizin wird es teilweise noch eingesetzt, jedoch mit strengen Auflagen. Die Rechtslage ist klar: Für den Endverbraucher sind K3-Präparate in der EU illegal. Dennoch tauchen gelegentlich Produkte auf, die Menadion enthalten – oft aus Drittländern importiert. Verbraucher sollten solche Produkte meiden, da sie gesundheitsschädlich sein können. Die Behauptung, K3 sei „natürlich“ oder „besser bioverfügbar“, ist wissenschaftlich nicht haltbar und irreführend. Stattdessen sind die natürlichen Formen K1 (grünes Blattgemüse) und K2 (fermentierte Lebensmittel, tierische Produkte) sicher und ausreichend. Evidenz: Die Toxizität von Menadion ist gut belegt (z. B. PMID 16154368, PMID 12832468), die EU-Regulierung basiert auf wissenschaftlichen Gutachten der EFSA. Caveat: Keine direkte MyBody-X-Quelle im Kontext.
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