MTHFR-Varianten (z. B. C677T) beeinflussen die Folsäureverwertung und können den Homocysteinspiegel erhöhen. Ein erhöhtes Homocystein wird mit kardiovaskulären Risiken assoziiert, die bei Menschen mit Blutzuckerproblemen (Prädiabetes, Typ-2-Diabetes) ohnehin erhöht sind. Allerdings ist die direkte Verbindung zwischen MTHFR und Blutzuckerregulation schwach und nicht ausreichend belegt, um daraus alleinige Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die meisten Studien zeigen nur kleine Effekte, die durch Ernährung, Bewegung und Medikation überlagert werden. Ein Consumer-DNA-Test kann Hinweise geben, aber keine Diagnose oder Therapie ersetzen. Wichtig: Supplementierung mit Folsäure (besonders als 5-MTHF) sollte nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen, da hohe Dosen unverarbeitetes Folsäure maskieren können. Evidenz: human-moderate (Assoziationen vorhanden, aber nicht kausal).
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