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Evidenz-Check: STI Test im Kontext von Haut

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Evidenz-Check: STI Test im Kontext von Haut

STI-Tests im Kontext von Haut beziehen sich meist auf sexuell übertragbare Infektionen mit Hautmanifestationen wie Herpes, HPV, Syphilis oder Mollusca contagiosa. Solche Tests gehören nicht zum Standardangebot von Consumer-DNA- oder Mikrobiom-Tests wie MyBody-X. Ein DNA-Test kann zwar genetische Risikofaktoren für HPV-Persistenz (z. B. HLA-Varianten) identifizieren, aber kein STI direkt nachweisen. Mikrobiom-Tests der Haut zeigen Bakterien- oder Pilzbesiedlung, aber keine spezifischen Erreger wie Treponema pallidum. Die Diagnose eines STI erfordert eine klinische Untersuchung und gezielte Labordiagnostik (Abstrich, PCR, Serologie). Consumer-Tests können falsche Sicherheit geben oder unnötige Ängste auslösen. Evidenz: Die Studienlage zu genetischen Risikomarkern für STI-Anfälligkeit ist schwach (GWAS, kleine Effekte). Für die Praxis gilt: Bei Hautveränderungen im Genitalbereich oder Risikokontakt immer ärztliche Abklärung suchen. Ein reiner Heimtest ersetzt keine fachärztliche Diagnose.

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