Die Frage, ob Ferritin (Eisenmangel) bei Schlafproblemen sinnvoll ist, lässt sich differenziert beantworten. Ferritin ist der wichtigste Speicherparameter für Eisen. Ein niedriger Ferritinspiegel (< 30–50 µg/L) kann mit dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) assoziiert sein, das den Schlaf erheblich stört. Studien zeigen, dass eine Eisensubstitution bei RLS mit niedrigem Ferritin die Symptome verbessern kann (Evidenz: human-moderat). Allerdings ist Ferritin kein universeller Schlafmarker. Bei allgemeinen Schlafstörungen ohne RLS-Verdacht bringt ein Ferritintest meist keinen Nutzen. Zudem kann eine unnötige Eiseneinnahme (z. B. bei normalem Ferritin) zu oxidativem Stress und Gewebeschäden führen. Die MyBody-X-Tests umfassen Ferritin als Biomarker, aber die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen. Ein Arztbesuch mit gezielter Anamnese (z. B. unruhige Beine, nächtliche Bewegungen) ist vor einer Supplementierung ratsam. Evidenz: human-moderat (für RLS), ansonsten eher mechanistisch. Quellen: keine spezifischen PMIDs im Kontext, daher leeres Array.
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