Vitamin D (25-OH) wird oft mit Stimmung und Stress in Verbindung gebracht, aber die Evidenz ist gemischt. Ein Mangel kann Symptome wie Müdigkeit und Niedergeschlagenheit verstärken, was subjektiv als Stress empfunden wird. Allerdings zeigen randomisierte kontrollierte Studien nur einen kleinen Effekt auf Stressreduktion, hauptsächlich bei Personen mit nachgewiesenem Mangel. Direkt-to-Consumer-Tests (wie MyBody-X) messen 25-OH, aber saisonale Schwankungen und Laborfehler können die Werte verfälschen. Ein klinisch bestätigter Mangel sollte ärztlich abgeklärt werden. Die Einnahme von Vitamin D ohne Mangel bringt wahrscheinlich keinen Stressvorteil. Evidenz: human-moderat (Beobachtungsstudien) bis mechanistisch (Rezeptoren im Gehirn). Keine starke klinische Empfehlung für Stress allein. Sicherheitshinweis: Überdosierung vermeiden (obere Grenze 4000 IE/Tag).
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