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was ist fettstoffwechsel — was ist evidenzbasiert?

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was ist fettstoffwechsel — was ist evidenzbasiert?

Fettstoffwechsel umfasst die Aufnahme, den Transport, die Speicherung und den Abbau von Fetten im Körper. Evidenzbasiert sind vor allem die Zusammenhänge zwischen Blutfetten (LDL, HDL, Triglyceride) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien belegen, dass eine Senkung des LDL-Cholesterins durch Ernährung und Statine das Risiko reduziert. Omega-3-Fettsäuren senken Triglyceride moderat, haben aber nur geringe Effekte auf HDL. Aktuelle Mendelian-Randomisierungs-Studien widerlegen die schützende Wirkung von Alkohol (z.B. Rotwein) auf das Herz. Genetische Tests für den Fettstoffwechsel (z.B. ApoE) liefern oft schwache Risikoabschätzungen und sind für die klinische Praxis meist nicht ausreichend validiert. Die Evidenz basiert auf Beobachtungsstudien und randomisierten kontrollierten Studien, jedoch mit Einschränkungen: Viele Marker sind nicht kausal, und Lebensstilfaktoren dominieren. Vorsicht ist geboten bei der Überinterpretation von Direct-to-Consumer-Gentests. Insgesamt ist der Fettstoffwechsel gut erforscht, aber die individuelle Risikobewertung erfordert eine ärztliche Begleitung.

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