Ein Fertility Check ist ein Selbsttest, der primär auf Fruchtbarkeitsmarker wie Hormonspiegel (z. B. AMH, FSH) oder genetische Varianten mit Einfluss auf die Reproduktion abzielt. Allergien hingegen werden durch ein komplexes Zusammenspiel von Immunsystem, Umweltfaktoren und spezifischen Genen (z. B. HLA, IgE-Regulatoren) bestimmt. Es gibt keine belastbare Evidenz, dass die in einem Fertility Check gemessenen Parameter eine direkte oder indirekte Rolle bei der Entstehung oder Ausprägung von Allergien spielen. Die Vermischung dieser Testkategorien ist wissenschaftlich nicht haltbar und entspricht eher Marketing als faktenbasierter Medizin. Verbraucher sollten sich bewusst sein, dass ein Fertility Check keine Aussage über Allergierisiken oder -reaktionen liefern kann. Für Allergiefragen sind spezifische Allergietests (z. B. IgE-Bestimmung, Pricktest) sowie eine ärztliche Abklärung notwendig. Die Evidenzlage ist hier als 'unclear' einzustufen, da keine validen Studien einen Zusammenhang zwischen Fertility-Check-Markern und Allergien belegen.
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