Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für Immunfunktion, Proteinsynthese und Wundheilung wichtig ist – alles relevant für Sportler. Ein Zinkmangel kann die Leistungsfähigkeit und Regeneration beeinträchtigen, insbesondere bei Ausdauersportlern oder Veganern. Allerdings ist die Evidenz für eine generelle Supplementierung bei Sportlern ohne nachgewiesenen Mangel schwach. Die meisten Studien zeigen nur bei bestehendem Mangel einen Nutzen. Zudem kann eine Überdosierung (z. B. >40 mg/Tag) zu Kupfermangel und neurologischen Symptomen führen. Serologische Zinkmessungen sind nicht immer zuverlässig, da Zink im Körper stark reguliert wird. Ein Bluttest kann einen schweren Mangel anzeigen, aber ein normaler Wert schließt einen subklinischen Mangel nicht aus. Für Sportler empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung mit zinkreichen Lebensmitteln (Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkorn). Eine Supplementierung sollte nur nach ärztlicher Abklärung und bei bestätigtem Mangel erfolgen. Die Evidenzlage ist insgesamt als human-moderat einzustufen, da es zwar gute Reviews gibt, aber spezifische Sportstudien oft klein oder inkonsistent sind. Caveat: Home-Tests auf Zink sind nicht standardisiert und können falsch-positive oder -negative Ergebnisse liefern.
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