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Evidenz-Check: LCT im Kontext von Wechseljahre

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Evidenz-Check: LCT im Kontext von Wechseljahre

Der Evidenz-Check für LCT (Laktase-Gen) im Kontext der Wechseljahre zeigt: Es gibt keine direkte, belastbare wissenschaftliche Verbindung zwischen LCT-Varianten und menopausalen Symptomen. LCT bestimmt die Laktase-Persistenz (Fähigkeit, Milchzucker zu verdauen). In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was Knochendichte und Darmflora beeinflussen kann – eine indirekte Relevanz für die Kalziumaufnahme aus Milchprodukten ist denkbar, aber nicht durch spezifische Studien belegt. Die einzige im Kontext genannte Quelle (Ensembl:ENSG00000140718) beschreibt das Gen, nicht die Menopause. GWAS-Daten zeigen starke Assoziationen für Laktase-Persistenz (rs4988235), aber nicht für Wechseljahresbeschwerden. Consumer-Tests, die LCT mit Hormonumstellung verknüpfen, sind spekulativ. Evidenz: unklar. Caveat: Keine klinische Empfehlung; bei Beschwerden ärztliche Abklärung suchen.

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