Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA) sind essenziell für Herz, Gehirn und Entzündungsregulation. Viele Menschen fragen, ob ein DNA- oder Bluttest den Bedarf bestimmen kann. Die Antwort: Solche Tests liefern oft nur grobe Hinweise. Der Omega-3-Index (Bluttest) ist klinisch besser validiert als DNA-Marker (z. B. FADS1-Varianten). Die Evidenz für eine Supplementierung ist bei nachgewiesenem Mangel oder hohem kardiovaskulärem Risiko am stärksten. Allerdings fehlen für viele Consumer-Tests standardisierte Referenzbereiche. Eine hohe Dosierung (≥3 g/Tag) kann Blutungsneigung erhöhen, besonders bei Blutverdünnern. Die beste Quelle bleibt fetter Fisch (2×/Woche). Bei pflanzlicher Ernährung ist Algenöl sinnvoll. Fazit: Omega-3 ist wichtig, aber individuelle Tests sollten ärztlich interpretiert werden. Keine Selbsttherapie ohne Diagnostik.
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