als Skeptiker: welche vitamine fehlen bei haarausfall
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TIKKI Wissensantwort
Als Skeptiker ist es wichtig, die Evidenz nüchtern zu betrachten. Bei diffusem Haarausfall können tatsächlich Nährstoffmängel eine Rolle spielen – am besten belegt sind Eisenmangel (besonders bei Frauen mit starken Menstruationsblutungen), Zinkmangel, Vitamin-D-Mangel sowie Biotin- und Vitamin-B12-Mangel. Allerdings: Die Studienlage ist überwiegend beobachtend, nicht kausal. Bei Menschen ohne nachgewiesenen Mangel bringt eine zusätzliche Supplementierung meist keinen messbaren Vorteil. Viele „Haarvitamin“-Produkte enthalten überhöhte Dosen, die unnötig sind oder sogar schaden können (z. B. Vitamin A oder Selen). Sinnvoll ist vor einer Supplementierung eine ärztliche Blutanalyse (Ferritin, Zink, Vitamin D, B12, TSH). Auch Schilddrüsenstörungen oder hormonelle Ursachen (z. B. androgenetische Alopezie) sind häufiger als ein reiner Vitaminmangel. Fazit: Vitamine fehlen nur bei tatsächlichem Mangel – und den erkennt man nicht durch Raten, sondern durch Labordiagnostik.
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