Die Frage, ob ein Cardio-Risiko-Check bei Fatigue sinnvoll ist, lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht direkt beantworten. Der Cardio-Risiko-Check ist primär zur Bewertung des Herz-Kreislauf-Risikos konzipiert (z. B. Cholesterin, Blutdruck, Entzündungsmarker). Fatigue kann viele Ursachen haben – darunter auch ein Vitamin-B12- oder Folsäuremangel, der in manchen Cardio-Panels über Homocystein indirekt erfasst wird. Die bereitgestellten Kontexte enthalten keine spezifischen Studien oder Leitlinien, die den Einsatz eines Cardio-Risiko-Checks bei Fatigue belegen. Einige Quellen (z. B. PMID:15018392) erwähnen B12/Folat als Standardparameter bei Anämie und neurologischen Symptomen, aber nicht explizit bei Fatigue. Zudem sind viele Biomarker des Cardio-Checks (z. B. hsCRP) unspezifisch. Daher ist der Nutzen begrenzt, es sei denn, es besteht ein begründeter Verdacht auf kardiovaskuläre Risikofaktoren oder einen Mangelzustand. Eine ärztliche Abklärung der Fatigue mit gezielter Labordiagnostik (Blutbild, B12, Ferritin, Schilddrüse) ist sinnvoller. Evidenzgrad: gemischt/unzureichend für diese spezifische Indikation.
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