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Wie hängen Insulin und Wechseljahre zusammen?

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Wie hängen Insulin und Wechseljahre zusammen?

Die Wechseljahre (Menopause) gehen mit einem Abfall des Östrogenspiegels einher, der die Insulinsensitivität beeinträchtigt. Östrogen fördert die Glukoseaufnahme in Muskel- und Fettzellen und schützt die Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Nach der Menopause sinkt daher häufig die Insulinempfindlichkeit, was zu höheren Nüchterninsulinwerten und einem erhöhten Risiko für ein metabolisches Syndrom führen kann. Zudem verändert sich die Fettverteilung hin zu mehr viszeralem Fett, das selbst insulinresistenzfördernd wirkt. Bewegung und eine an den veränderten Stoffwechsel angepasste Ernährung (z. B. ausreichend Protein, Ballaststoffe, moderate Kohlenhydrate) können die Insulinsensitivität verbessern. Ein DNA- oder Hormontest kann individuelle Risikomarker aufzeigen, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Die Evidenz basiert auf epidemiologischen und klinischen Studien, die den Zusammenhang klar belegen, jedoch sind die Effekte individuell unterschiedlich.

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