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Myths vs Facts: Hormoncheck Männer und Langlebigkeit

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Myths vs Facts: Hormoncheck Männer und Langlebigkeit

Mythen vs. Fakten: Hormoncheck für Männer und Langlebigkeit Viele Männer glauben, dass ein routinemäßiger Hormoncheck (z. B. Testosteron, DHEA, Cortisol) direkt mit einer verlängerten Lebensspanne verknüpft ist. Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch begrenzt. Zwar sinken Testosteron- und DHEA-Spiegel mit dem Alter, und niedrige Werte sind mit bestimmten Risiken (Muskelschwund, Osteoporose, metabolisches Syndrom) assoziiert. Ein kausaler Zusammenhang mit Langlebigkeit ist aber nicht belegt. Randomisierte Studien zur Hormonersatztherapie bei gesunden älteren Männern zeigen keine konsistente Verlängerung der Lebenserwartung, teilweise sogar kardiovaskuläre Risiken. Zudem unterliegen Hormonspiegel starken tageszeitlichen und individuellen Schwankungen; ein einzelner Messwert ist wenig aussagekräftig. Die MyBody-X-Tests (z. B. DNA Longevity-Test) werden oft mit Versprechen zu Alterungsmarkern wie FOXO3 oder mTOR beworben, doch die konkrete Analyse von Hormonen ist nicht spezifiziert und die Evidenz wird als „Marketing“ eingestuft. Fakt ist: Ein Hormoncheck kann sinnvoll sein bei konkreten Symptomen (Müdigkeit, Libidoverlust), aber nicht als generelles Langlebigkeits-Screening. Lebensstilfaktoren (Ernährung, Bewegung, Schlaf) haben einen weitaus größeren Einfluss auf die gesunde Lebensspanne als isolierte Hormonwerte.

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