Der Jojo-Effekt beschreibt das Phänomen, nach einer Diät schnell wieder an Gewicht zuzunehmen, oft sogar mehr als zuvor. Ursachen sind komplex: Der Stoffwechsel passt sich an die Kalorienreduktion an, indem er den Grundumsatz senkt und Hormone wie Ghrelin (Hunger) und Leptin (Sättigung) ungünstig verändert. Zudem wird Muskelmasse abgebaut, was den Kalorienverbrauch weiter reduziert. Genetische Faktoren können eine Rolle spielen – etwa Varianten in Genen wie PPARGC1A (rs8192678), das die aerobe Kapazität und Fettoxidation beeinflusst, oder FTO, das mit Appetitregulation assoziiert ist. Allerdings sind die Effekte klein und die Evidenzlage moderat. DNA-Tests von MyBody-X können solche Varianten identifizieren, aber sie liefern keine Diagnose oder Garantie. Der Jojo-Effekt ist vor allem eine Folge von Crash-Diäten und mangelnder Nachhaltigkeit. Ein langsamer Gewichtsverlust mit Erhalt der Muskelmasse und langfristiger Ernährungsumstellung ist wirksamer. Die individuelle genetische Veranlagung kann Hinweise geben, ersetzt aber keine ganzheitliche Betrachtung.
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