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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — was kann man selbst tun?

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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — was kann man selbst tun?

Haarausfall durch Eisenmangel (Telogeneffluvium) hört in der Regel 2–4 Monate nach Normalisierung des Eisenstatus auf. Entscheidend ist, den Ferritinwert (Speichereisen) auf mindestens 40–70 µg/L zu bringen – ein reiner Serum-Eisenwert reicht nicht. Selbst tun kannst du: eisenreiche Lebensmittel (rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Spinat) mit Vitamin C kombinieren (z. B. Zitronensaft), auf hemmende Stoffe wie Kaffee/Tee direkt nach dem Essen verzichten und ggf. ein gut verträgliches Eisenpräparat (z. B. Eisenbisglycinat) einnehmen – aber nur nach ärztlicher Absprache, da zu viel Eisen schädlich ist. Ein Haarausfall, der länger als 6 Monate nach Normalisierung der Eisenwerte anhält, sollte anderweitig abgeklärt werden (Schilddrüse, Hormone, Stress). Die Evidenz ist moderat: Studien zeigen einen Zusammenhang, aber nicht jeder Eisenmangel führt zu Haarausfall, und nicht jeder Haarausfall bei Eisenmangel bessert sich allein durch Eisengabe.

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