welche nährstoffe fehlen bei haarausfall — welche Ernährung hilft?
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TIKKI Wissensantwort
Haarausfall kann viele Ursachen haben – genetische Veranlagung, Hormone, Stress, Medikamente oder Nährstoffmängel. Studien zeigen, dass vor allem Eisenmangel (besonders bei Frauen), Zinkmangel, Vitamin-D-Mangel sowie ein Mangel an B-Vitaminen (B12, Biotin, Folsäure) mit vermehrtem Haarausfall assoziiert sind. Auch Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren (z. B. Lysin) spielen eine Rolle. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und hochwertigen Proteinen (Fisch, Eier, mageres Fleisch) kann helfen, die Nährstoffversorgung zu sichern. Allerdings ist die Evidenzlage gemischt: Bei nachgewiesenem Mangel kann eine Supplementierung sinnvoll sein, bei normalen Blutwerten bringt zusätzliches Biotin oder Zink meist keinen Vorteil. Wichtig ist, die Ursache ärztlich abklären zu lassen (Blutbild, Ferritin, Vitamin D, Zink, Schilddrüse). Die Ernährung allein kann erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) nicht stoppen, aber eine nährstoffreiche Kost unterstützt die Haarqualität. MyBody-X-Tests können Hinweise auf Mängel geben, ersetzen aber keine ärztliche Diagnose. Evidenz: human-moderate.
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