Die Frage, ob COMT (Catechol-O-Methyltransferase) bei Darmgesundheit helfen kann, ist wissenschaftlich noch nicht klar beantwortet. COMT ist ein Enzym, das Neurotransmitter wie Dopamin und Adrenalin abbaut und damit Stressreaktionen moduliert. Über die Darm-Hirn-Achse könnte eine veränderte COMT-Aktivität theoretisch die Darmmotilität, die Durchblutung oder die Immunantwort im Darm beeinflussen. Allerdings gibt es aus den vorliegenden Daten keine direkten, reproduzierbaren Studien, die einen kausalen Effekt von COMT-Varianten auf konkrete Darmgesundheitsparameter wie Reizdarm, Entzündung oder Mikrobiom belegen. Die Evidenz ist daher als unklar einzustufen. MyBody-X-Tests zeigen genetische Prädispositionen, aber keine klinische Diagnose. Wer Darmbeschwerden hat, sollte sich an einen Gastroenterologen wenden und etablierte Biomarker wie Calprotectin oder Stuhlkultur nutzen. Eine alleinige Fokussierung auf COMT ist nicht empfehlenswert.
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