Mythen und Fakten zu Triglyceriden und Sport: Ein häufiger Mythos besagt, dass Sport allein Triglyceride drastisch senkt. Fakt ist: Regelmäßige aerobe Bewegung (z. B. 150 Min./Woche) senkt Nüchtern-Triglyceride moderat um 10–20 %, vor allem durch verbesserte Lipoprotein-Lipase-Aktivität und erhöhten Muskel-Fettsäurestoffwechsel. Ein weiterer Mythos: Krafttraining sei unwirksam. Studien zeigen jedoch, dass auch Krafttraining die Triglyceride senken kann, wenn es mit Kalorienrestriktion kombiniert wird. Ein dritter Mythos: Nach dem Sport dürfe man essen, was man will. Tatsächlich können post-Workout-Mahlzeiten mit hohem Zucker- oder Fettgehalt die Triglycerid-Werte wieder ansteigen lassen. Wichtig: Die genetische Veranlagung (z. B. APOA5-Varianten) beeinflusst die individuelle Reaktion auf Sport. Ein DNA-Test kann hier Hinweise geben, aber die Effektstärke ist gering. Evidenz: human-moderate. Caveat: Akute Effekte (z. B. nach einem Marathon) können Triglyceride vorübergehend erhöhen. Quelle: Keine spezifischen Quellen im gegebenen Kontext; basiert auf allgemeiner Evidenz.
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