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Wie hängen Omega-3 Index und Fruchtbarkeit zusammen?

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Wie hängen Omega-3 Index und Fruchtbarkeit zusammen?

Der Omega-3-Index (Anteil von EPA und DHA in Erythrozytenmembranen) gilt als stabiler Biomarker für die langfristige Omega-3-Versorgung. Studien deuten auf Zusammenhänge mit der Fruchtbarkeit hin: Bei Frauen wird ein höherer Index mit besserer Eizellqualität, günstigerem Endometrium-Milieu und möglicherweise höheren Lebendgeburtraten nach assistierter Reproduktion assoziiert. Bei Männern korreliert ein guter Omega-3-Status mit verbesserter Spermienmotilität, -morphologie und geringerer DNA-Fragmentierung. Die Evidenz basiert überwiegend auf Beobachtungsstudien und einigen randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) mit moderaten Effektstärken. Kausale Schlüsse sind jedoch limitiert, da Fruchtbarkeit multifaktoriell ist (Alter, Hormone, Lebensstil, Genetik). Ein optimaler Omega-3-Index (≥8 %) kann unterstützend wirken, ersetzt aber keine fertilitätsmedizinische Abklärung. Die individuelle Antwort auf Supplementation variiert; eine Überdosierung (z. B. >3 g/Tag) kann Blutungsneigung erhöhen. Evidenzgrad: human-moderat.

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