Der FTO-Check analysiert Varianten im FTO-Gen, die mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht und Adipositas assoziiert sind. Die Evidenz stammt aus großen GWAS-Studien, die Effektstärken sind jedoch moderat (z. B. 0,3–0,5 kg/m² BMI-Unterschied pro Risikoallel). Wichtig: Der Test ist kein Diagnosewerkzeug – er zeigt nur eine genetische Prädisposition, die durch Lebensstil (Ernährung, Bewegung) stark modifiziert werden kann. Grenzen: Die Aussagekraft ist für Einzelpersonen begrenzt, da viele andere Gene und Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Zudem besteht die Gefahr der Überschätzung durch Marketing. Der Test sollte als ergänzende Information, nicht als alleinige Grundlage für Gewichtsmanagement dienen. Sicherheitshinweis: Keine direkten gesundheitlichen Risiken durch den Test, aber psychologische Auswirkungen (z. B. Fatalismus) möglich. Evidenz: human-moderate (GWAS).
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