ApoB (Apolipoprotein B) ist ein direktes Maß für die Anzahl atherogener Lipoproteine (v. a. LDL) und gilt als präziserer Risikomarker als LDL-Cholesterin allein. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was zu einem Anstieg von LDL und ApoB führt – das kardiovaskuläre Risiko steigt. Wichtig ist, ApoB-Werte regelmäßig zu kontrollieren, insbesondere wenn bereits Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen bestehen. Ein Zielwert < 0,8 g/l (bzw. < 0,65 g/l bei Hochrisiko) wird oft empfohlen. Lebensstilmaßnahmen (Ernährung, Bewegung) können helfen, aber bei erhöhten Werten kann eine medikamentöse Therapie (Statine, Ezetimib) nötig sein. Hinweis: Die Menopause selbst ist keine Krankheit, aber die Stoffwechselveränderung erfordert eine angepasste Vorsorge. Die Evidenz für ApoB als Surrogatmarker ist stark (human-strong), jedoch fehlen spezifische Interventionsstudien für die Menopause. Besprechen Sie Ergebnisse immer mit einem Arzt.
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