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Was sagen Studien zu IgE Allergie Ernährung?

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Was sagen Studien zu IgE Allergie Ernährung?

Studien zur IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergie zeigen klar, dass die strikte Vermeidung des Allergens die einzig gesicherte Therapie ist. Bei Kindern mit Erdnussallergie belegt die LEAP-Studie (NEJM 2015), dass frühe Einführung das Risiko senken kann. Für die orale Immuntherapie (OIT) gibt es zunehmend Evidenz, jedoch ist sie nicht für alle Patienten geeignet und birgt Risiken wie Anaphylaxie. Wichtig: IgE-Tests (Prick, spezifisches IgE) bestätigen eine Sensibilisierung, nicht zwangsläufig eine klinische Allergie – der Goldstandard bleibt die doppelblinde placebokontrollierte Nahrungsmittelprovokation. Diäten ohne gesicherte Diagnose können zu Mangelernährung führen. Die Studienlage ist insgesamt stark, aber differenziert zu betrachten: Für einige Nahrungsmittel (z. B. Milch, Ei, Erdnuss) gibt es gute Daten, für andere (z. B. Spättyp-Reaktionen) ist die Evidenz schwach. Auch der Einfluss von Probiotika oder Vitamin D wird untersucht, ist aber noch nicht praxisreif. Fazit: Evidenzbasierte IgE-Diagnostik ist sinnvoll, aber Ernährungsumstellungen sollten nur nach ärztlicher Abklärung erfolgen.

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