HbA1c ist ein Maß für die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration der letzten 2–3 Monate und wird primär zur Diabetesdiagnostik und -kontrolle eingesetzt. Ein direkter Nutzen für die Hautgesundheit ist nicht belegt. Allerdings kann ein erhöhter HbA1c auf eine schlechte glykämische Kontrolle hinweisen, die über nicht-enzymatische Glykierung von Kollagen und Elastin die Hautalterung beschleunigt, die Wundheilung beeinträchtigt und entzündliche Hauterkrankungen wie Akne oder Psoriasis verschlechtern kann. Diese Zusammenhänge sind mechanistisch gut beschrieben, aber klinisch schwach als alleiniger Hautmarker. Für spezifische Hautprobleme sind andere Parameter (z. B. Hautfeuchtigkeit, Entzündungsmarker) oder eine ärztliche Untersuchung sinnvoller. HbA1c ist kein Hauttest; sein Nutzen für die Haut beschränkt sich auf den Ausschluss oder die Überwachung eines zugrundeliegenden Diabetes oder Prädiabetes. Evidenz: mechanistisch/praxisbasiert. Caveat: Ein normaler HbA1c schließt hautrelevante glykämische Schwankungen nicht aus.
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