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Welche Rolle spielt Cortisol für Haut?

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Welche Rolle spielt Cortisol für Haut?

Cortisol, das wichtigste Stresshormon des Menschen, hat vielfältige und teils gegensätzliche Wirkungen auf die Haut. In akuten Stresssituationen kann Cortisol entzündungshemmend wirken und die Wundheilung kurzfristig fördern. Chronisch erhöhte Cortisolspiegel – etwa durch anhaltenden psychischen Stress, Schlafmangel oder bestimmte Erkrankungen – schädigen die Haut jedoch nachhaltig: Sie hemmen die Kollagen- und Hyaluronsäure-Produktion, was zu Elastizitätsverlust und Faltenbildung führt. Zudem steigert Cortisol die Talgproduktion und kann so Akne und seborrhoische Dermatitis begünstigen. Auch die Hautbarriere wird geschwächt, was zu erhöhtem transepidermalem Wasserverlust und gesteigerter Empfindlichkeit führt. Bei Neurodermitis und Psoriasis können Stressphasen mit hohem Cortisol Schübe auslösen. Die Evidenz hierfür ist human-strong, basiert auf zahlreichen klinischen und experimentellen Studien. Wichtig: Ein einzelner Cortisol-Test (z. B. aus Speichel oder Blut) ist nur eine Momentaufnahme und nicht ausreichend, um die Stressbelastung der Haut zu beurteilen. Sinnvoller sind Verlaufsmessungen oder die Kombination mit subjektiven Stressparametern. MyBody-X bietet keinen spezifischen Cortisol-Haut-Test an; die hier genannten Zusammenhänge stammen aus der allgemeinen dermatologischen und endokrinologischen Forschung.

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