Der MTHFR-Test von MyBody-X analysiert häufige Varianten (C677T, A1298C), die mit der Folatverwertung und Homocystein-Regulation zusammenhängen. Die wissenschaftliche Evidenz für einen Nutzen bei gesunden Menschen ohne spezifische Symptome ist jedoch schwach. Die Varianten sind sehr häufig (bis zu 40 % der Bevölkerung tragen eine) und haben meist nur geringe Auswirkungen. Ein erhöhter Homocysteinspiegel – nicht die Genvariante allein – ist klinisch relevant. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt keine routinemäßige MTHFR-Gentestung. Der Test kann als Neugierde dienen, sollte aber nicht zur Selbstmedikation mit Methylfolat oder anderen Supplementen führen, da dies Risiken birgt (z. B. Maskierung eines B12-Mangels). Besprechen Sie Ergebnisse mit einem Arzt, bevor Sie Maßnahmen ergreifen. Evidenz: marketingbasiert, da DTC-Anbieter die klinische Bedeutung oft überhöhen.
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