Die Frage nach dem sinnvollen Einsatz von Hautalterung-Training (z. B. Gesichtsyoga, Mikrostrom, spezifische Übungen) ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Einige kleine Studien deuten auf eine leichte Verbesserung der Hautdicke und -straffung hin, insbesondere bei Personen mit beginnender Erschlaffung. Allerdings fehlen große, randomisierte kontrollierte Studien, die einen klaren Nutzen belegen. Zudem ist der Effekt oft gering und nicht mit invasiven Methoden wie Lasern oder Fäden vergleichbar. Sinnvoll ist das Training vor allem als ergänzende Maßnahme bei leichten bis moderaten Zeichen der Hautalterung, wenn keine schweren Kontraindikationen (z. B. aktive Entzündungen, Botox-Frischbehandlungen) vorliegen. Wichtig: Die Evidenz basiert überwiegend auf mechanistischen Überlegungen und Praxisberichten, nicht auf robusten klinischen Daten. Ein DNA-Test zur Vorhersage des Hautalterungsrisikos ist derzeit nicht ausreichend validiert und sollte nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen. Bei ernsthaften Hautveränderungen ist eine dermatologische Abklärung ratsam.
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