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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Ursachen gibt es?

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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Ursachen gibt es?

Haarausfall durch Eisenmangel (Telogeneffluvium) setzt meist 2–3 Monate nach Beginn des Mangels ein und klingt nach Normalisierung der Eisenspeicher (Ferritin > 40–70 µg/l) innerhalb von 3–6 Monaten ab. Die genaue Dauer hängt von der Schwere und Dauer des Mangels, der individuellen Regenerationsfähigkeit der Haarfollikel und der zugrunde liegenden Ursache ab. Ursachen sind unzureichende Zufuhr (z. B. vegane/vegetarische Ernährung ohne Supplementierung), erhöhter Bedarf (Wachstum, Schwangerschaft, Leistungssport), chronische Blutverluste (Menstruation, Magen-Darm-Erkrankungen) oder Resorptionsstörungen (Zöliakie, Gastritis). Einmal behoben, wachsen die Haare in der Regel vollständig nach, sofern keine zusätzlichen Faktoren (Schilddrüsenstörungen, Stress, genetische Veranlagung) vorliegen. Wichtig: Ein Ferritinwert unter 30 µg/l gilt als manifester Mangel; Werte zwischen 30–70 µg/l können bei empfindlichen Personen bereits Haarausfall auslösen. Die alleinige Messung von Serum-Eisen ist unzuverlässig. Ein großes Blutbild mit Ferritin und ggf. Transferrinsättigung ist aussagekräftiger. Caveat: Bei anhaltendem Haarausfall trotz normalisierter Eisenwerte sollten andere Ursachen (z. B. androgenetische Alopezie, Schilddrüse, Nährstoffmängel wie Zink/Biotin) abgeklärt werden. Die Evidenz ist human-strong (klinische Studien, Leitlinien).

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