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CRP Entzündung: was ist evidenzbasiert?

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CRP Entzündung: was ist evidenzbasiert?

CRP (C-reaktives Protein) ist ein etablierter, aber unspezifischer Biomarker für systemische Entzündungen. Evidenzbasiert ist, dass erhöhte CRP-Werte (>3 mg/l) auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko hinweisen können, jedoch nicht als alleiniger Diagnosemarker taugen. Die Genetik spielt eine untergeordnete Rolle: Einige SNPs (z.B. im CRP-Gen) beeinflussen die basalen CRP-Spiegel, aber die Effekte sind klein (OR ~1,1–1,2) und stark von Lebensstil, Infektionen, Adipositas und Medikamenten überlagert. Direkt-zu-Konsumenten-DNA-Tests, die ein „CRP-Risiko“ angeben, sind daher meist irreführend, da sie die dynamische Natur des Markers ignorieren. Klinisch relevant ist die Messung im Blut, nicht die genetische Veranlagung. Evidenz: human-moderate (CRP als Biomarker stark, genetische Prädiktion schwach). Sicherheitshinweis: CRP-Werte sollten immer ärztlich interpretiert werden; Selbstinterpretation kann zu unnötiger Verunsicherung oder falscher Beruhigung führen.

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