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Cortisol senken: welche Supplements sind sinnvoll?

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Cortisol senken: welche Supplements sind sinnvoll?

Die Frage nach sinnvollen Supplements zur Cortisolsenkung ist berechtigt, aber die Antwort hängt stark von der individuellen Ursache eines erhöhten Cortisols ab. Chronischer Stress, Schlafmangel, Entzündungen oder auch eine Nebennieren-Erkrankung können dahinterstecken. Bevor man zu Nahrungsergänzungsmitteln greift, sollte ein Arzt den Cortisolspiegel (z. B. Speichel-Tagesprofil) messen lassen. Aus der Forschung gibt es Hinweise, dass bestimmte Substanzen wie Ashwagandha (KSM-66), Phosphatidylserin, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C und B-Vitamine (insbesondere B5, B6) sowie L-Theanin und Rhodiola rosea bei Stressregulation helfen können. Die Evidenz ist jedoch heterogen: Für Ashwagandha gibt es mehrere randomisierte Studien mit moderater Effektstärke, für andere Stoffe oft nur kleine oder mechanistische Studien. Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Therapie. Sie können bei nachgewiesenem Mangel oder als Unterstützung sinnvoll sein, ersetzen aber keine Stressbewältigungsstrategien wie Schlafhygiene, Bewegung oder Achtsamkeit. Zudem können Supplements mit Medikamenten interagieren (z. B. Schilddrüsenhormone, Blutdrucksenker). Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Daten zu Cortisol und Supplements, daher basiert diese Antwort auf allgemeinem medizinischem Wissen. Evidenz: gemischt, da keine direkten Quellen aus dem Kontext vorliegen.

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