Ein Zöliakie-DNA-Test (z. B. von MyBody-X) analysiert die HLA-Gene DQ2 und DQ8. Diese sind bei über 95 % der Zöliakie-Patienten vorhanden, aber auch bei etwa 30 % der gesunden Bevölkerung. Das Ergebnis zeigt also nur eine genetische Veranlagung, nicht die aktive Erkrankung. Ein positiver Befund (z. B. DQ2.5 oder DQ8) bedeutet: Sie haben das Risiko, können aber trotzdem gesund sein. Ein negativer Befund schließt eine Zöliakie mit hoher Wahrscheinlichkeit aus (negativer prädiktiver Wert >99 %). Wichtig: Der Test ersetzt keine medizinische Diagnose. Bei Symptomen wie Durchfall, Blähungen, Müdigkeit oder Hautausschlag (Dermatitis herpetiformis) sollten Sie einen Arzt aufsuchen und serologische Tests (tTG-IgA) sowie eine Dünndarmbiopsie durchführen lassen. Die Interpretation des Ergebnisses ist nur im klinischen Kontext sinnvoll. MyBody-X weist in seinen Artikeln selbst darauf hin, dass DNA-Tests keine akuten Auslöser zeigen, sondern nur Risikofaktoren. Daher: Lesen Sie das Ergebnis als Hinweis, nicht als Diagnose. Bei Unsicherheit konsultieren Sie einen Gastroenterologen.
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