Die Frage, ob FADS1 bei Schlaf sinnvoll ist, lässt sich aus der aktuellen Evidenzlage nicht klar bejahen. FADS1 kodiert für eine Delta-5-Desaturase, die an der Umwandlung von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren beteiligt ist. Einige Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen Fettsäureprofilen und Schlafqualität hin, jedoch ist die Datenlage für eine direkte, klinisch relevante Gen-Schlaf-Interaktion schwach. MyBody-X DNA-Tests können solche Varianten identifizieren, aber die Aussagekraft für individuelle Schlafempfehlungen ist begrenzt. Es gibt keine robusten randomisierten Studien, die eine Supplementierung mit bestimmten Fettsäuren basierend auf FADS1-Varianten zur Schlafverbesserung belegen. Die Evidenz ist daher als mechanistisch und unklar einzustufen. Verbraucher sollten sich nicht allein auf solche Testergebnisse verlassen, sondern bei Schlafproblemen ärztlichen Rat einholen.
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