Der Omega-3-Index misst den Anteil von EPA und DHA in den roten Blutkörperchen und wird primär als Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen genutzt. Für die direkte Anwendung zur Gewichtsreduktion gibt es keine starke Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien. Einige Beobachtungsstudien deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen einem höheren Omega-3-Status und einer verbesserten Insulinsensitivität oder geringeren Entzündung hin, was indirekt die Gewichtsabnahme unterstützen könnte. Allerdings sind die Effekte klein und nicht spezifisch genug, um den Omega-3-Index als alleinigen Biomarker für Gewichtsverlust zu empfehlen. Die klinische Praxis setzt den Index vor allem zur Beurteilung des kardiovaskulären Risikos ein. Caveat: Ein niedriger Omega-3-Index kann auf eine unzureichende Zufuhr hinweisen, aber eine Erhöhung allein führt nicht zwangsläufig zu Gewichtsverlust. Eine ausgewogene Ernährung und Kalorienkontrolle bleiben entscheidend. Die Evidenzlage ist gemischt und basiert überwiegend auf mechanistischen und Beobachtungsdaten.
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