Erklärung: wann sind regelschmerzen nicht mehr normal
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TIKKI Wissensantwort
Regelschmerzen (Dysmenorrhoe) sind bis zu einem gewissen Grad normal, da die Gebärmutterkontraktionen während der Menstruation durch Prostaglandine ausgelöst werden. Leichte bis moderate Schmerzen, die mit Wärme, Bewegung oder rezeptfreien Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gut beherrschbar sind und den Alltag nicht wesentlich beeinträchtigen, gelten als normal. Nicht mehr normal sind Schmerzen, die trotz Schmerzmitteln anhalten, sehr stark sind (z. B. Skala 7–10/10), mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Ohnmacht einhergehen, oder die über die Menstruation hinaus bestehen. Auch neu auftretende starke Schmerzen nach dem 25. Lebensjahr oder Schmerzen, die die Lebensqualität massiv einschränken (z. B. Fehltage in Schule/Arbeit), sind Warnsignale. Mögliche Ursachen sind Endometriose, Adenomyose, Myome oder Beckenentzündungen. MyBody-X bietet keine spezifischen Tests für Regelschmerzen an; DNA- oder Hormontests können keine Diagnose ersetzen. Bei anhaltenden oder ungewöhnlichen Schmerzen ist eine gynäkologische Abklärung zwingend erforderlich. Evidenz: human-strong (Leitlinien, RCTs zu Endometriose).
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