Als Sportler mit Allergieverdacht solltest du einen Facharzt (Allergologe) aufsuchen. Dort werden standardisierte Tests wie Pricktest oder spezifisches IgE im Blut durchgeführt. Direkt-to-Consumer-DNA-Tests (z. B. von MyBody-X) testen keine Allergien, sondern lediglich genetische Risikotendenzen für Nahrungsmittelunverträglichkeiten – das ist nicht dasselbe wie eine klinische Allergie. Die Evidenz für solche Gentests ist schwach bis moderat (GWAS, mechanistisch), und sie ersetzen keine ärztliche Diagnose. Für Sportler mit Leistungsanspruch ist eine korrekte Allergiediagnostik essenziell, da unbehandelte Allergien die Regeneration und Atemfunktion beeinträchtigen können. Meide Selbstdiagnosen und unnötige Diäten auf Basis von Gentests – sie können zu Fehlernährung und Leistungseinbußen führen. Falls du einen Mikrobiom-Test erwägst: Auch hier fehlt klinische Validierung für Allergien. Fazit: Geh zum Arzt, lass klassische Allergietests machen und besprich die Ergebnisse mit einem Sportmediziner.
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