Ein Hormoncheck für Männer sollte neben Testosteron auch SHBG, Estradiol, Cortisol, DHEA-S sowie ggf. LH/FSH umfassen, da diese ein vollständigeres Bild des endokrinen Status liefern. Für die Haut sind insbesondere Androgene relevant: Ein Überschuss an DHT kann zu Akne und androgenetischer Alopezie beitragen, während ein Cortisol-Überschuss (z. B. durch chronischen Stress) die Kollagensynthese hemmt und Entzündungen fördert. Vitamin D wird oft mitgeprüft, da es die Hautbarriere und Immunregulation unterstützt. Der genetische Marker rs4880 (SOD2) aus dem MyBody-X-DNA-Test gibt Hinweise auf die mitochondriale antioxidative Kapazität – eine verminderte Funktion könnte die Haut vor oxidativem Stress weniger schützen. Allerdings sind solche Tests Screening-Verfahren, keine Diagnostik. Hormonwerte unterliegen tageszeitlichen Schwankungen und sollten bei Auffälligkeiten durch einen Endokrinologen oder Dermatologen abgeklärt werden. Die Evidenz für direkte Zusammenhänge zwischen einzelnen Hormonen und Hautzustand ist überwiegend beobachtend; nicht alle Marker sind stark belegt. Sicherheitshinweis: Selbstinterpretation kann zu Fehlentscheidungen führen – immer ärztliche Bewertung einholen.
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