Stuhlproben-Genetik (z. B. humane DNA aus Stuhl oder Mikrobiomanalysen) birgt spezifische Risiken und Grenzen. Während Stuhltests für das Darmkrebs-Screening (z. B. Cologuard) klinisch validiert sind, fehlt bei direkten Verbrauchertests (DTC) oft die Evidenz. Humane DNA aus Stuhl kann kontaminiert oder degradiert sein, was Genotypisierungen (z. B. APOE, ACTN3) unzuverlässig macht. Mikrobiom-Profile variieren stark durch Ernährung, Medikamente und Lagerung; Referenzbereiche für Kinder fehlen. Die Evidenz für prädiktive Aussagen ist meist mechanistisch oder marketinggetrieben. Risiken: falsche Sicherheit oder unnötige Besorgnis, Datenschutzbedenken, fehlende klinische Validierung. Grenzen: kleine Effektstärken, Populationsabhängigkeit, keine Diagnose. Sicherheitshinweis: Ergebnisse ersetzen keine ärztliche Beratung; bei Auffälligkeiten (z. B. Blut im Stuhl) sofort zum Arzt. Evidenz: gemischt (klinisch für Screening, schwach für DTC).
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