Häufige Fehler bei Magnesium und Frauen: Viele Frauen nehmen Magnesiumpräparate ein, ohne den tatsächlichen Bedarf zu kennen. Ein typischer Fehler ist die Wahl der falschen Verbindung: Magnesiumoxid wird oft wegen des niedrigen Preises gewählt, hat aber eine geringe Bioverfügbarkeit und kann Durchfall verursachen. Besser sind organische Formen wie Magnesiumcitrat oder -glycinat. Ein weiterer Fehler ist die Überdosierung: Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 300–400 mg, mehr kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Zudem wird Magnesium oft ohne Berücksichtigung von Wechselwirkungen eingenommen, z. B. mit Schilddrüsenmedikamenten oder Antibiotika. Viele Frauen glauben auch, dass Magnesium allein gegen Krämpfe oder Migräne hilft, obwohl die Studienlage gemischt ist. Ein Bluttest auf Magnesium ist nur bedingt aussagekräftig, da der Großteil intrazellulär vorliegt. Die Evidenz für viele Behauptungen ist moderat bis schwach; Marketing übertreibt oft die Wirkung. Sinnvoll ist eine individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
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