Bei einem Menopause-Check und Hautalterung (Skin Aging) sollten Sie kritisch prüfen, ob die angebotenen Biomarker wissenschaftlich fundiert sind. Typische Menopause-Marker wie FSH, Estradiol oder AMH können den Hormonstatus grob anzeigen, aber keine definitive Diagnose stellen – dafür ist ärztliche Abklärung nötig. Für Hautalterung werden oft Antioxidantien-Gene wie rs1001179 (Katalase) oder GSTT2 (Glutathion-S-Transferase) genannt. Diese Varianten haben einen mechanistischen Bezug zu oxidativem Stress, aber die Effektstärken auf die Hautalterung sind gering und nicht ausreichend validiert. Viele Consumer-Tests stützen sich auf Assoziationsstudien oder Marketing, nicht auf klinische Endpunkte. Lassen Sie sich nicht von vagen „Hautalterungs-Scores“ täuschen. Sinnvoller sind nachgewiesene Maßnahmen: Sonnenschutz, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und ggf. Hormonersatztherapie nach Rücksprache mit einem Gynäkologen. Ein Test allein ersetzt keine medizinische Beratung.
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