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Evidenz-Check: Vitamin D 25-OH im Kontext von Wechseljahre

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Evidenz-Check: Vitamin D 25-OH im Kontext von Wechseljahre

Die Bestimmung von Vitamin D (25-OH) in den Wechseljahren ist sinnvoll, da der Östrogenabfall den Knochenstoffwechsel beeinflusst und ein niedriger Vitamin-D-Spiegel das Osteoporose-Risiko erhöht. Allerdings ist die Evidenz für einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und menopausalen Symptomen wie Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen moderat. Studien zeigen Assoziationen, aber keine starke Kausalität. Der Test misst den aktuellen Serumspiegel, nicht die langfristige Versorgung. Ein Mangel sollte korrigiert werden, aber eine Supplementierung ohne Messung ist nicht evidenzbasiert. Die DGE empfiehlt 20 µg/Tag für Erwachsene, bei Risikogruppen (z. B. wenig Sonnenexposition) kann eine höhere Dosis nötig sein. Caveat: Der Test allein sagt nichts über die Knochendichte oder das Frakturrisiko aus. Er ist ein Hilfsmittel, keine Diagnose. Die Evidenzlage ist insgesamt als moderat einzustufen, da viele Faktoren (Ernährung, Bewegung, Genetik) das Ergebnis beeinflussen.

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