Worauf achten bei IgG Unverträglichkeitstest und fatigue?
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TIKKI Wissensantwort
IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden häufig beworben, sind aber wissenschaftlich umstritten. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und andere Fachgesellschaften raten von solchen Tests ab, da IgG-Antikörper oft nur eine normale Immunantwort auf Nahrungsmittel darstellen und keine Unverträglichkeit belegen. Bei Fatigue (chronischer Müdigkeit) kann eine IgG-Testung in die Irre führen: Die Ursachen sind vielfältig (Schlafmangel, Stress, Schilddrüsenprobleme, Eisenmangel, Depression etc.). Ein positiver IgG-Befund verleitet zu unnötigen Diäten, ohne die eigentliche Fatigue zu beheben. Achten Sie darauf, dass der Test keine klinische Diagnose ersetzt. Lassen Sie Fatigue ärztlich abklären (Blutbild, TSH, Ferritin, Vitamin D, B12). Evidenz: Marketing, keine robuste klinische Validität. Quelle: keine spezifischen PMIDs im Kontext.
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