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Wann ist Triglyceride Labor wirklich sinnvoll?

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Wann ist Triglyceride Labor wirklich sinnvoll?

Die Messung der Triglyceride im Blut ist sinnvoll, wenn ein kardiovaskuläres Risikoprofil erstellt wird – insbesondere bei Übergewicht, Diabetes, metabolischem Syndrom oder familiärer Vorbelastung. Nüchternwerte ≥150 mg/dL gelten als erhöht und ≥500 mg/dL als stark erhöht (Risiko für Pankreatitis). Die Evidenz ist stark: Triglyceride sind ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auch wenn der LDL-Wert oft stärker gewichtet wird. Einmal jährlich ist für Risikopatienten sinnvoll; bei Normalbefund und fehlenden Risiken reichen größere Abstände. Caveat: Nicht-nüchterne Werte sind für das allgemeine Risiko ebenfalls aussagekräftig, aber die Diagnose erhöhter Werte sollte nüchtern erfolgen. Ein reines „Triglycerid-Labor“ ohne ärztliche Indikation ist meist nicht nötig – besser im Rahmen eines Lipidprofils (Gesamt-, LDL-, HDL-Cholesterin, Triglyceride).

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