Triglyceride sind Blutfette, die stark von der Ernährung beeinflusst werden. Ein Überschuss an Kalorien, insbesondere aus Kohlenhydraten und Zucker, wird in Triglyceride umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert. Nachhaltige Gewichtsabnahme – vor allem durch Reduktion von einfachen Kohlenhydraten und gesättigten Fetten sowie durch regelmäßige Bewegung – senkt die Triglyceridspiegel deutlich. Studien zeigen, dass bereits eine Gewichtsreduktion von 5–10 % die Triglyceride um 20–40 mg/dL senken kann. Allerdings ist der Effekt individuell unterschiedlich und hängt von Genetik, Ausgangsstoffwechsel und Lebensstil ab. Ein DNA-Test kann allenfalls schwache Hinweise auf Neigungen geben, ersetzt aber keine ärztliche Diagnostik. Caveat: Sehr hohe Triglyceride (>500 mg/dL) können Pankreatitis auslösen; hier ist ärztliche Abklärung zwingend. Die Evidenz basiert auf Beobachtungsstudien und klinischer Praxis, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien für einzelne Genvarianten.
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