tTG-IgA (Gewebetransglutaminase-Antikörper) ist ein etablierter Biomarker zur Diagnose und zum Screening der Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz dafür, dass tTG-IgA direkt mit Langlebigkeit assoziiert ist. Ein unerkannter oder unbehandelter Morbus Zöliakie kann jedoch zu chronischen Entzündungen, Malabsorption und langfristigen Komplikationen (z. B. Osteoporose, erhöhtes Krebsrisiko) führen, die die Lebenserwartung potenziell verringern. Daher kann ein tTG-IgA-Test im Rahmen einer allgemeinen Gesundheitsvorsorge sinnvoll sein, wenn Symptome oder Risikofaktoren vorliegen. Für die Allgemeinbevölkerung ohne entsprechende Hinweise ist ein Routinescreening auf Zöliakie zur ‚Longevity‘-Optimierung nicht belegt. Die Evidenz ist hier als ‚practice‘ (klinische Praxis) einzustufen, nicht als direkte Langlebigkeitsintervention. Caveat: tTG-IgA kann falsch-positiv ausfallen (z. B. bei anderen Autoimmunerkrankungen); eine Bestätigung durch Endoskopie ist erforderlich.
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