Die Kosten für einen Gentest auf Ferritin-relevante Gene (z. B. HFE C282Y, H63D) variieren stark je nach Anbieter und Umfang. Direkt-to-Consumer (DTC)-Tests wie von MyBody-X oder 23andMe liegen typischerweise zwischen 50 € und 200 €, oft als Teil eines größeren DNA-Panels. Wichtig: Ferritin selbst ist ein Blutwert, kein Gen – der Test analysiert genetische Risikofaktoren für Eisenüberladung (Hämochromatose). Die Kosten für eine ärztlich verordnete HFE-Genanalyse werden in Deutschland meist von der Krankenkasse übernommen, wenn ein klinischer Verdacht besteht. Ohne Indikation zahlen Patienten privat (ca. 30–80 €). DTC-Tests sind oft günstiger, aber die Interpretation ist limitiert: Ein positiver Befund bedeutet nicht zwingend eine Erkrankung, da die Penetranz unvollständig ist (ca. 56 % bei Männern bis 80 Jahre). Die Evidenz ist humangestützt, aber die Aussagekraft von DTC-Tests wird häufig überschätzt. Hinweis: Vor Supplementierung oder Therapie immer ärztliche Eisenstatus-Kontrolle (Ferritin, Transferrinsättigung) durchführen.
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