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Häufige Fragen zu cortisolmangel test

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Häufige Fragen zu cortisolmangel test

Ein Cortisolmangel (Nebenniereninsuffizienz) wird typischerweise durch einen ACTH-Stimulationstest (Synacthen-Test) diagnostiziert, nicht allein durch einen basalen Cortisolwert im Blut. Ein niedriger Morgencortisolwert (< 3 µg/dl) kann hinweisend sein, aber Werte zwischen 3 und 15 µg/dl erfordern einen Stimulationstest. Speichel- oder Urincortisol-Messungen sind für die Diagnose eines Mangels ungeeignet – sie werden eher bei Cushing-Syndrom (Überschuss) eingesetzt. Wichtig: Ein Cortisolmangel kann lebensbedrohlich sein (addisonianische Krise). Die Interpretation von Laborwerten sollte immer durch einen Endokrinologen erfolgen, da viele Faktoren (Stress, Medikamente, Tageszeit) die Ergebnisse beeinflussen. Gentests auf Cortisolmangel sind nur bei Verdacht auf seltene angeborene Formen (z. B. 21-Hydroxylase-Mangel) sinnvoll, nicht als Screening. Die Evidenz basiert auf klinischer Praxis und Leitlinien, nicht auf den hier bereitgestellten Kontexten. Vorsicht vor Selbsttests ohne ärztliche Begleitung.

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