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Evidenz-Check: Magnesium im Kontext von Darmgesundheit

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Evidenz-Check: Magnesium im Kontext von Darmgesundheit

Magnesium spielt eine Rolle bei der Darmgesundheit, vor allem als osmotisches Laxans (z. B. Magnesiumcitrat, -hydroxid) und bei der Muskelentspannung der Darmwand. Ein Mangel kann die Darmmotilität beeinträchtigen und Verstopfung begünstigen. Allerdings ist die Evidenz für eine direkte Wirkung auf das Mikrobiom oder entzündliche Darmerkrankungen begrenzt. Die Aufnahme über die Nahrung ist in der Regel ausreichend; Supplemente sollten nur bei nachgewiesenem Mangel oder ärztlicher Empfehlung eingenommen werden. Hohe Dosen können Durchfall auslösen. Insgesamt gibt es mechanistische Hinweise, aber keine starke klinische Evidenz für spezifische Darmgesundheitsansprüche. Viele Behauptungen basieren auf Praxisempfehlungen oder tierexperimentellen Daten. Ein Bluttest auf Magnesium ist nur bei Verdacht auf Mangel sinnvoll, da der Körper den Spiegel eng reguliert.

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