Ein Nährstoffcheck (z. B. Blutanalyse von Vitaminen, Mineralstoffen, Omega-3-Fettsäuren) kann bei Fruchtbarkeitsproblemen Hinweise auf Mängel geben, die die Empfängnis erschweren können. Studien zeigen, dass z. B. Folsäure, Zink, Selen, Vitamin D und Eisen für die Reproduktion wichtig sind. Allerdings ist die Evidenzlage gemischt: Viele Daten stammen aus Beobachtungsstudien, und die Wirkung einzelner Nährstoffe ist oft gering. Ein DNA-Test auf Fruchtbarkeitsgene (z. B. MTHFR, FTO) liefert meist nur schwache Assoziationen und ist nicht für die klinische Diagnose geeignet. MyBody-X-Tests sind als Motivationshilfe konzipiert, nicht als medizinische Abklärung. Bei konkretem Kinderwunsch sollte ein Arzt oder eine Ernährungsfachkraft konsultiert werden, um gezielt Mängel zu beheben. Caveat: Keine Selbsttherapie mit hochdosierten Supplementen ohne vorherige Labordiagnostik.
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