Der CRP-Wert (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der von der Leber produziert wird. Er steigt bei akuten Infektionen, chronischen Entzündungen, Gewebeschäden oder auch bei metabolischem Stress (z. B. Adipositas, Rauchen). Ein dauerhaft erhöhter CRP-Spiegel (≥ 2–3 mg/l) gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wird mit einer ungünstigen Stoffwechsellage assoziiert. Die Ernährung kann den CRP-Wert moderat beeinflussen. Eine mediterrane Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, Nüssen, Olivenöl und Fisch (Omega-3-Fettsäuren) zeigt in Studien eine Senkung des CRP um 10–30 %. Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und eine geringe Aufnahme von gesättigten Fetten, Zucker und rotem Fleisch wirken entzündungshemmend. Auch Gewichtsreduktion bei Übergewicht senkt CRP deutlich. Wichtig: CRP ist kein Diagnoseinstrument, sondern ein Hinweis. Bei dauerhaft erhöhten Werten sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, um Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder andere Ursachen auszuschließen. Die Ernährung ist ein unterstützender, aber nicht alleiniger Faktor. Evidenz: Humanstudien (Metaanalysen) belegen den Zusammenhang zwischen Ernährungsmustern und CRP, die Effektstärke ist moderat. Keine spezifische Diät ist für alle gleich wirksam.
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