Mythos: Ein FADS1-Genvariante bestimmt direkt, wie gut oder schlecht du schläfst. Fakt: FADS1 (z. B. rs174547) beeinflusst die Aktivität von Desaturasen, die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren umwandeln. Einige GWAS-Studien zeigen schwache Assoziationen zwischen FADS1-Varianten und Schlafparametern (z. B. Schlafdauer, Einschlafzeit), aber die Effekte sind klein und inkonsistent. Die Schlafqualität wird viel stärker durch Lichtexposition, Stress, Bewegung und Ernährung beeinflusst. Consumer-DNA-Tests neigen dazu, solche Zusammenhänge zu überhöhen. Einzelfall-Empfehlungen (z. B. mehr Fischöl) sind ohne Blutwerte oder ärztliche Beratung nicht gerechtfertigt. Evidenz: GWAS (schwach), mechanistisch. Caveat: polygen, Lebensstil dominiert.
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